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Marco Schank hat völlig Recht…

Pressemitteilung Landesplanung und Wohnen Marc Ruppert Max Hahn

wenn er in der heutigen Ausgabe vom „Wort“ von verlorenen Jahren in der Wohnungsbaupolitik spricht. Genau genommen sind es über 30 verlorene Jahre unter der Ägide der CSV. Also mehr als 3 Jahrzehnte in denen die Wohnungsbaupolitik sträflich vernachlässigt wurde. „Die Kosten dieser christlich-sozialen Tatenlosigkeit tragen heute vor allem die jungen Leute, die auf dem Wohnungsmarkt mit einem chronischen Mangel an erschwinglichem Wohnraum konfrontiert sind“, bedauert Marc Ruppert, DP-Generalsekretär.

Angesichts der gravierenden Versäumnisse in der Vergangenheit und der immer noch schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt ist es bedauerlich, dass den Ex-Wohnungsbauminister keine andere Sorgen plagen, als die Urheberrechte an der Klimabank unrechtmäßig für sich zu beanspruchen. Zur Erinnerung: die DP hatte bereits im Jahr 2008 die Klimabank gefordert und wurde damals dafür seitens der CSV müde belächelt. Umso erfreulicher ist es, dass Marco Schank sich jetzt hinter das Projekt stellt.

Im Übrigen hat das Gesetzprojekt zur Klimabank herzlich wenig mit dem Gesetzprojekt von Marco Schank zu tun. Das Klimadarlehen zum reduzierten Zinssatz wird für jeden zugänglich sein, und dies unabhängig vom Einkommen. Dadurch werden bedeutend mehr Menschen davon Gebrauch machen können. Das Klimadarlehen wird zudem auch Gesellschaften zur Verfügung stehen. Dies stellt sicher, dass auch Mietwohnungen energetisch saniert werden und nicht nur Eigentümer von der Maßnahme profitieren. Nicht zuletzt braucht derjenige Empfänger, der das Klimadarlehen zum Nullzinssatz erhält, 10% der Darlehenssumme nicht zurück zu erstatten. Demnach werden für diese Empfänger künftig 10% der energetischen Sanierungskosten vom Staat übernommen. Des Weiteren hat die DP-Familienministerin ein Projekt zur Bekämpfung der Energiearmut von Privathaushalten lanciert, weil die Durchführung energieeffizienter Maßnahmen kein Luxus sein darf.

Übrigens hat auch Marc Lies Recht...

indem er einen Nachholbedarf bei Mietwohnungen kürzlich in einer Kolumne im „Lëtzebuerger Land“ feststellt. Dazu stellt Max Hahn, Präsident der Wohnungsbaukommission fest: „Treffender hätte man die Versäumnisse der CSV-Wohnungsbauminister nicht auf den Punkt bringen können. Der DP-Wohnungsbauminister Marc Hansen hat zahlreiche Initiativen in Angriff genommen, um die Situation zu verbessern: die staatliche Wohnungsbaugesellschaft SNHBM ist dabei die Zahl der gebauten Wohnungen von 80 auf 250 pro Jahr zu erhöhen, große Wohnbauprojekte wurden angeschoben beispielsweise die Bebauung der Industriefrichen in Dudelange und Wiltz mit 2000 Wohneinheiten und vieles mehr.“

Die DP wird auch weiterhin alles daran setzen, das Angebot an erschwinglichem Wohnraum zu erhöhen und die Versäumnisse der Vergangenheit nachzuholen.

 


Marc Ruppert

Max Hahn

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