06. Oktober 2009
Schwarze Witwen hierzulande noch nicht gesichtet (Journal)

Luxemburg verfügt über Gegengift

Nach Meldungen über die Verbreitung der giftigen „Schwarzen Witwen“ in Belgien und Warnungen von Spinnenforschern hatte der DPAbgeordnete Xavier Bettel mit einer parlamentarischen Frage an Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo (LSAP) zu ergründen versucht, ob Luxemburg über Gegengift verfügt. Die belgische Gesundheitsministerin hatte bereits einen Aktionsplan veranlasst. Die „Schwarze Witwe“ misst 4 bis 5 Zentimeter, ist nicht aggressiv, allerdings verfügt das Weibchen über ein starkes Neurotoxin, das unter Umständen zum Tod führen kann. 5 Prozent der Bisse verlaufen tödlich. Ein Gegengift wirkt bis vier Tage nach dem Biss. Zwar sei die „Schwarze Witwe“ in Luxemburg noch nicht gesichtet worden, so Di Bartolomeo, der darauf hinweist dass das naturhistorische Museum (Telefon: 46 22 33-1) bei der Identifizierung der Spinne helfen kann, allerdings sei vorbeugend Gegengift in der nationalen Notfalltasche aufgenommen worden, die vom „Service Incendie et Ambulance de la Ville de Luxembourg“ verwaltet wird.

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