OPBROCH
Neue Politik versöhnt Umwelt und Wirtschaft

Wie können wir den kleinen Eisbären retten? Oder anders gefragt: Wie können wir die Welt vor der globalen Klimakatastrophe bewahren? Jeden Tag werden wir mit diesen Fragen konfrontiert. Und jeden Tag bekommen wir ein mulmiges Gefühl. Den Menschen wird ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn sie Auto fahren, mit dem Flugzeug in Urlaub fliegen oder einfach nur die Heizung hochdrehen. Das geschieht mit Bildern, mit dem kleinen herzzerreißenden Eisbären, der auf seiner Eisscholle abtreibt, mit den schmelzenden Eismassen in Grönland, mit qualmenden Kaminschloten. Al Gore und andere haben uns die Klimakatastrophe plastisch und mit viel Emotionalität vor Augen geführt. Der Mensch ist schuld. Ich bin schuld.

Mit unseren Schuldgefühlen werden wir allerdings immer wieder allein gelassen. Was nutzt ein Schuldgefühl, wenn ich nicht weiß, wie ich mich richtig verhalten soll? Der Vortrag von Al Gore hat mich berührt. Aber er hat mich auch mit meinem Problem allein gelassen. Er hat mir das Problem des Klimawandels in all seinen Facetten vor Augen geführt. Er hat mir aber keine Lösung, keinen Ausweg angeboten.

So geht es den meisten Menschen. Sie sind sich der Herausforderung bewusst. Doch sie wissen nicht, wie und warum gerade sie sich jetzt dieser Herausforderung annehmen müssen. Warum ich? Sollen doch die anderen anfangen! Warum soll gerade ich meinen Lebensstil von heute auf morgen ändern? Ein kleineres Auto fahren? Eine Solaranlage auf dem Dach installieren?

Wir brauchen einen Mentalitätswandel, wird dann gerne von der Politik verkündet. Das klingt nach kollektiver Gehirnwäsche. Dabei müsste uns allen klar sein, dass sich ein Mentalitätswandel nicht von oben herab dekretieren lässt. Ich bin der Überzeugung, dass die Politik diesen Mentalitätswandel überhaupt erst ermöglichen muss. Die Politik muss zuerst einmal wahre Handlungsalternativen anbieten bzw. ermöglichen, technische wie finanzielle. Und die Politik muss den Menschen zuerst bei ihren konkreten Problemen helfen, ansonsten werden sie Sinn und Nutzen der Klimaschutzpolitik nicht einsehen. Die öffentliche Hand muss ein Vorbild sein.

35
INHALTSVERZEICHNIS
DOWNLOAD
herunterladen
DP-TV
Please wait...
19. Juni 2010: Zukunftsmodell Lëtzebuerg Ried vum Claude Meisch um DP-Kongress08. Januar 2010: Oppositionsbriefing - Mir kënnen matt manner Suën méi maachen08. Dezember 2009: Diskussionen zum Budget 201026. November 2009: Energieeffizienz: Eng Chance fir Leit an Entreprisen06. Oktober 2009: Journée Parlementaire 200930. September 2009: Dësen Budget ass eng Laascht fir déi nächsten Generatiounen17. September 2009: Pressekonferenz zur Rentrée scolaire23. Juli 2009: Pressekonferenz zum Koalitionsaccord
19. Juni 2010
Zukunftsmodell Lëtzebuerg Ried vum Claude Meisch um DP-Kongress

08. Januar 2010
Oppositionsbriefing - Mir kënnen matt manner Suën méi maachen

08. Dezember 2009
Diskussionen zum Budget 2010

26. November 2009
Energieeffizienz: Eng Chance fir Leit an Entreprisen

06. Oktober 2009
Journée Parlementaire 2009

30. September 2009
Dësen Budget ass eng Laascht fir déi nächsten Generatiounen

17. September 2009
Pressekonferenz zur Rentrée scolaire

23. Juli 2009
Pressekonferenz zum Koalitionsaccord

2009 Copyright by DP.lu - All Rights Reserved