Soziales

Soziales

Ein weiterer Schwerpunkt für die DP ist die Bekämpfung der Armut und der sozialen Ausgrenzung. Wir haben in der laufenden Legislaturperiode viele Maßnahmen getroffen, um die Lage der Menschen mit geringem Einkommen deutlich zu verbessern. Die Teuerungszulage wurde derart umgestaltet, dass nunmehr knapp 2.200 Haushalte zusätzlich hierauf Anspruch haben. Die Einführung des Mietzuschusses („Subvention Loyer”) trägt dazu bei, dass mittlerweile rund 35.000 Haushalte Anrecht auf Wohngeld haben. Die DP-geführte Regierung hat zudem erfolgreich das Angebot an Sozialwohnungen gesteigert. Der öffentliche Bauträger SNHBM (Société nationale des habitations à bon marché) hat beispielsweise seine Produktion, von rund 80 Wohnungen jährlich im Zeitraum 2005 bis 2014 auf rund 270 Wohnungen im Jahr 2017, mehr als verdreifacht. Einen deutlichen Zuwachs an sozialen Mietwohnungen brachte zudem die neu eingeführte Steuerfreiheit für 50% der Nettomieteinkünfte aus der Immobilienvermietung an zugelassene Organisationen zur Verwaltung von Sozialwohnungen, wie an die Agence Immobilière Sociale (AIS). Dazu kommen Maßnahmen, wie die Erhöhung des Steuerkredites für Alleinerziehende und kostenlose Schulbücher im Sekundarunterricht. Die DP setzt zudem konsequent auf die Förderung und Unterstützung von Menschen, die weit vom ersten Arbeitsmarkt entfernt sind. Das neue Revis-Gesetz („revenu d’inclusion sociale”) – ehemals RMG – wird den Wiedereinstieg ins Berufsleben oder alternativ die Wiedereingliederung ins gesellschaftliche Leben deutlich stärker fördern.

Obdachlosigkeit bekämpfen

Die DP wird die nationale Strategie gegen die Obdachlosigkeit konsequent umsetzen, um so Wohnungs- und Obdachlosigkeit konkret vorzubeugen. Aber auch in Notsituationen ist es wichtig, schnell und adäquat zu reagieren. Jeder Obdachlose muss während der Wintermonate über eine Übernachtungsmöglichkeit verfügen. Die „Wanteraktioun” wird in der nationalen Notunterkunft auf Findel einen festen Platz erhalten.

 

Wohnen ist ein zentrales Element, um eine gesellschaftliche Wiedereingliederung zu erzielen und den Betroffenen ein stabiles Umfeld zu verschaffen. Das innovative Betreuungskonzept des Housing-first ermöglicht es Obdachlosen, nicht nur eine Wohnung zu finden, sondern auch in diesem Rahmen betreut zu werden. Das Konzept hat bereits erste Früchte getragen und unterstützt Menschen beispielsweise beim Überwinden einer Suchtproblematik. Die DP wird, in enger Zusammenarbeit mit den im Bereich tätigen Akteuren, zusätzliche Häuser zur Verfügung stellen.

Verwaltung von sozialen Mietwohnungen („gestion locative sociale”) weiter ausbauen

In der laufenden Legislaturperiode wurde zusätzlich sozialer Wohnraum geschaffen, u.a. durch die Einführung von Steuerermäßigungen bei der Immobilienvermietung an zugelassene Organisationen zur Verwaltung von Sozialwohnungen. Das Konzept der Verwaltung von sozialen Mietwohnungen soll ausgebaut werden. Die DP wird auch Gesellschaften Steuervorteile zugestehen, falls diese eine Immobilie an zugelassene Organisationen vermieten. Wir werden außerdem den zugelassenen Organisationen mehr Mittel für Personal zur Verfügung stellen, um die soziale Betreuung im Rahmen der Verwaltung von sozialen Mietwohnungen zu verbessern.

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