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Wohnen

Wohnraum schaffen und Luxemburg kohärent weiterentwickeln

Der Mangel an erschwinglichem Wohnraum in Luxemburg ist seit vielen Jahren eine große Herausforderung. Die heutige Situation resultiert aus der Tatsache, dass der Wohnungsbau dem tatsächlichen Bedarf seit Jahrzehnten hinterherhinkt. Obwohl das Thema schon seit Jahren auf der politischen Tagesordnung gestanden hat, haben die vorherigen Regierungen es verpasst, die notwendigen landesplanerischen Weichen zu stellen und dem Wohnungsbau die höchste Priorität einzuräumen. Die DP-geführte Regierung hat es in dieser Legislaturperiode geschafft, den Stau in der Landesplanung aufzulösen. Durch die Veröffentlichung der sektoriellen Pläne und den Beginn des Beteiligungsprozesses wurde der Weg für klare landesplanerische Vorgaben geebnet, welche die Rahmenbedingungen zur Landesentwicklung vorgeben. Parallel dazu wurden etliche Maßnahmen getroffen, um mehr erschwinglichen Wohnraum zu schaffen und die Menschen beim Kauf eines Eigenheims oder beim Zahlen der Miete zu unterstützen.

Die Steuerreform entlastet nicht nur kleine und mittlere Einkommen, sondern die DP-geführte Regierung hat auch gezielt Bausparer und Kreditnehmer über die Erhöhung von Abschreibungsbeiträgen für das Bausparen und das Eigenheimdarlehen unterstützt. Für Mieter wurde zudem das sogenannte Wohngeld („subvention loyer”) eingeführt, das rund zwei Drittel aller Mieter eine finanzielle Unterstützung bietet. Andere Maßnahmen zielten auf das Schaffen von Wohnraum ab. Die zeitlich begrenzte und verringerte Viertel-SatzBesteuerung schaffte konkrete Anreize für mehr Wohnraum beim Verkauf von Bauland oder von Immobilien. Dies gilt auch für die vergünstigte Besteuerung beim Vermieten einer Wohnung an akkreditierte Träger, wie die Agence immobilière sociale (AIS). Zusätzlich wurde die Effizienz der öffentlichen Bauträger deutlich erhöht; binnen zwei Jahren hat die Société Nationale des Habitations à Bon Marché (SNHBM) die Zahl an gebauten Wohnungen verdreifacht. Außerdem wurden zahlreiche Großprojekte in die Wege geleitet, unter anderem auf früheren Industriebrachen.

Unter der Regie der DP, hat die Regierung während der letzten fünf Jahre rigorose Anstrengungen unternommen, um das Angebot an verfügbarem Wohnraum zu erhöhen. So geht aus dem Monitoring des „pacte logement” hervor, dass 2017 in Luxemburg um die 6000 Wohneinheiten gebaut wurden, im Vergleich zu nur 2300 im Jahr 2012. Wir wollen an diese Erfolge anknüpfen und unser Hauptaugenmerk in der Wohnpolitik auch künftig auf die Stärkung des Wohnungsangebots legen, um so den Druck auf den Markt zu dämpfen.

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