Zeit, um zu wachsen, zu entdecken und sich zu engagieren

Den Educatiouns- a Jugendminister Claude Meisch huet dëse Méindeg, den 19. Oktober 2026, de véierte Jugendpakt presentéiert. 48 Mesuren, déi d’Prioritéite vun der Jugendpolitik bis d’Joer 2030 festleeën. Esou sollen déi Jonk d’Méiglechkeet kréien, fir hir Zäit méi selbststänneg fir hir Entwécklung a fir hiert Engagement ze notzen.

Den Aktiounsplang berücksichtegt déi europäesch Jugendstrategien a gouf zesumme mam Jugendsecteur ausgeschafft. De Minister huet sech am Virfeld mat 250 Jonke gesinn an de Service national de la jeunesse (SNJ) huet sechs Fokusgruppe mat 40 Participanten zum Thema organiséiert. Agefloss ass och den Nationale Jugendbericht vun 2025.

Im Mittelpunkt des Pakts steht ein besseres Gleichgewicht zwischen Bildschirmzeit und Offline-Aktivitäten. Da persönliche Kontakte für die sozialen Kompetenzen und das Wohlbefinden junger Menschen wesentlich sind, führt der Jugendpakt die Kampagne Screen-Life-Balance weiter. Er schafft Raum, um Freundschaften aufzubauen, Talente zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

„Wir wollen jungen Menschen qualitativ hochwertige Zeit bieten. Zu oft bestimmen Bildschirme ihre Freizeit“, betonte Claude Meisch.

Déi 48 Mesurë verdeele sech op fënnef Schwéierpunkten:

  • – Mehr Zeit mit Gleichaltrigen verbringen: Gemeinden und andere lokale Akteure werden ermutigt, Jugendcafés einzurichten, in denen junge Menschen spontan und ohne Verpflichtungen zusammenkommen können.
  • – Die Freizeit für sich nutzen (Me time): Die neue Onlineplattform *JugendAkademie* bündelt die Bildungsangebote des SNJ und anderer Organisationen, darunter die Ausbildungen für Betreuer von Jugendfreizeitaktivitäten. Das Angebot soll ausgebaut werden und jungen Menschen helfen, Kompetenzen und neue Interessen zu entwickeln.
  • – Sich für die Allgemeinheit engagieren: Der Jugenddësch Bénévolat des Jugendrats soll gemeinsam mit den zuständigen Ministerien Maßnahmen erarbeiten, die freiwilliges Engagement erleichtern, fördern und anerkennen.
  • – Zugang zu Informationen erhalten: Mit Deng Gemeng, deng Infoen unterstützt das Ministerium eine jugendgerechte Kommunikation über lokale Aktivitäten und Dienstleistungen, um die Beteiligung am Gemeindeleben zu stärken.
  • – Unterstützung erhalten: Eine engere Zusammenarbeit zwischen Jugendhäusern, Angeboten der Wohnbegleitung und Akteuren aus den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Integration soll den Zugang zu gezielter Hilfe erleichtern.

Die Bedürfnisse junger Menschen werden auch über den Jugendsektor hinaus berücksichtigt. Deshalb beteiligt sich das Ministerium an nationalen Aktionsplänen anderer Ministerien, insbesondere in den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Arbeit.

Der Dialog mit den jungen Menschen und dem Sektor wird während der Umsetzung fortgesetzt. Die Maßnahmen werden regelmäßig überprüft und angepasst.

(Fotos © MENEJ)

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