Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,
für die Demokratische Partei sind Umwelt, Nachhaltigkeit und die Energiewende keine abstrakten Konzepte. Nein, für uns sind dies Themen, die konkrete Lösungen erfordern. Und so viele Akteure wie möglich sollten in diesen Prozess einbezogen werden.
Der Kampf gegen den Klimawandel ist dringlich. Auf der COP30, der Konferenz der Vereinten Nationen, trafen sich Vertreter aus fast 200 Ländern, um die Klimakrise zu erörtern und weitere Schritte im Kampf gegen die globale Erwärmung festzulegen.
Doch auch hierzulande gibt es noch viel zu tun. Angesichts der globalen Krise muss unser Land unabhängiger werden, insbesondere in Bezug auf die Energieversorgung. Die jüngsten Diskussionen über die Laufzeit des AKW Cattenom haben dieses Thema erneut in den Vordergrund gerückt.
Ein wichtiger Baustein ist der Ausbau der Windenergie hier in Luxemburg. Windräder erzeugen Strom, der die Haushalte in der Umgebung innerhalb kurzer Zeit erreicht. Windkraft erfreut sich hier in Luxemburg zunehmender Beliebtheit als nachhaltige Energiequelle. Wo es vor Jahren noch Widerstand gab, hat sich der Wind gedreht.
Die Windenergietechnologie wird zudem stetig verbessert, wodurch die Effizienz steigt. Die benötigte Anzahl an Windrädern sinkt daher kontinuierlich.
Allerdings gibt es Probleme, beispielsweise bei den langen Genehmigungsverfahren. Zwischen der ersten Idee und der Inbetriebnahme einer Windmühle können bis zu zehn Jahre vergehen.
Die DP möchte diese Verzögerungen mithilfe eines geeigneten Gesetzesrahmens verkürzen, der es uns ermöglicht, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben.
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,
die Energiewende darf nicht zu einer leeren Worthülse verkommen. Der Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung ist absolut notwendig: Nur mit einer konsequenten Klimapolitik können wir langfristig unabhängiger werden und unsere Umwelt schützen.



