„Tierärzte für alle“ auch hier in Luxemburg?

In Frankreich hilft die Initiative „Vétérinaires pour tous“ (Tierärzte für alle), die durch den französischen Wiederaufbauplan weiter gefördert wird, Menschen, die sich die tierärztlichen Untersuchungen und Behandlungen ihre Haustierer nicht leisten können. Somit ist Mensch und Tier gleichzeitig geholfen. Welche Möglichkeiten gibt es für diese Menschen in Luxemburg und sind ähnliche Initiativen hierzulande geplant? Unser Abgeordneter Gusty Graas hat sich beim zuständigen Ministerium erkundigt.

« En France, l’initiative ‘Vétérinaire pour tous’ est un réseau au service de la médecine vétérinaire solidaire. Jusqu’à présent, les vétérinaires offraient par moments leurs services à des prix réduits, s’ils estimaient que le propriétaire d’un animal ne pouvait pas supporter les frais d’un traitement.

Dans le cadre du programme d’aide national ‘France relance’, 4,5 millions d’euros sont destinés à aider les personnes défavorisées afin qu’ils puissent être en mesure de payer les factures de vétérinaires de leurs animaux de compagnie. Ainsi ils ne paient qu’un tiers de la note, le solde étant couvert par l’aide étatique ainsi que les vétérinaires solidaires. Cette initiative a comme but d’aider les plus démunis à avoir des animaux de compagnie, souvent source de réconfort et de veiller à ce que le bien-être animal de ceux-ci soit préservé.

Dans ce contexte, j’aimerais poser les questions suivantes à Monsieur le Ministre de l’Agriculture, de la Viticulture et du Développement rural :

  • Quelles aides les personnes démunies et les SDF peuvent-ils recevoir au Luxembourg pour s’occuper de leurs animaux de compagnie, notamment en ce qui concerne la subvention de visites chez le vétérinaire ?
  • À l’instar de l’exemple français, est-ce que le Gouvernement prévoit de subventionner les visites vétérinaires au plus défavorisés dans le but de garantir le bien-être animal de tous les animaux ? »

Antwort

Es gibt keine spezifische Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung im Fall der Veterinärsubvention für Menschen mit weniger finanziellen Mitteln oder auch Menschen ohne festen Wohnsitz. Die Regierung beabsichtigt derzeit nicht, Tierarztbesuche zu subventionieren, wird jedoch die Überwachung der Erhaltung des Tierwohls fortsetzen. Die verschiedenen Dienste arbeiten zusammen mit den Tierschutzverbänden, um das Wohlergehen der Tiere zu gewährleisten.

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