Die Demokratische Partei begrüßt die Einigung zwischen der Regierung und den Sozialpartnern über die Verlängerung der Energiemaßnahmen. Für die DP standen die Stärkung der Kaufkraft, die Eindämmung der Inflation und mehr Planungssicherheit für Haushalte und Unternehmen im Mittelpunkt. Das Ergebnis zeigt, dass der soziale Dialog in Luxemburg funktioniert und konkrete Lösungen hervorbringt.
Die staatlichen Hilfen für Strom, Gas und Heizöl werden um zwölf Monate verlängert. Sie entlasten die Menschen und Unternehmen spürbar bei ihren Energiekosten und schaffen verlässliche Rahmenbedingungen, um Ausgaben und wirtschaftliche Aktivitäten besser planen zu können.
„Uns war wichtig, dass sich diese Maßnahmen im kommenden Jahr nicht einfach in Luft auflösen, sondern dass die Menschen und Betriebe weiterhin davon profitieren können“, erklärte Parteipräsidentin Carole Hartmann.
Die Subventionierung von Diesel und Benzin wird hingegen lediglich um zwei Monate verlängert. Für die DP ist diese zeitliche Begrenzung des Tankrabatts wesentlich, denn die Klimaziele bleiben eine Priorität. Die Entlastung bei den Energiekosten muss mit einer verantwortungsvollen Klimapolitik im Einklang stehen. Deshalb setzt die DP weiterhin auf die Elektrifizierung. Fördermittel und Vorfinanzierungsmöglichkeiten für Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen bleiben entsprechend vorrangig. Hinzu kommt, dass der finanzielle Nutzen des Tankrabatts für die Menschen begrenzt ist, ebenso wie sein Beitrag zur Eindämmung der Inflation. Um die Bürgerinnen und Bürger dauerhaft vor hohen Energiepreisen zu schützen, führt für die DP kein Weg an der Energiewende vorbei. Eine langfristige Verlängerung des Tankrabatts ist daher aus Sicht der DP nicht sinnvoll.
Stabilität und sozialer Zusammenhalt sind gerade in unsicheren Zeiten von besonderer Bedeutung. Die heutige Einigung ist zugleich ein Erfolg des Luxemburger Modells, wie es die DP versteht: Im konstruktiven Austausch übernehmen die Sozialpartner gemeinsam Verantwortung und finden tragfähige Lösungen durch Kompromisse. Der soziale Dialog hat damit einmal mehr Früchte getragen.



