Kongress des Bezirks Norden, Mittwoch, 6. Mai 2026, im Schloss Clervaux: Vor vollem Saal unterstrich Präsident Mike Poiré, dass die DP schon immer die Partei der sozialliberalen Werte war. Eine Partei, die für Freiheit, Toleranz und Verantwortung steht und der wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt am Herzen liegen. Der rote Faden der DP-Politik sei die Solidarität, an der sich alle Entscheidungen orientieren müssten. Bei den nächsten Parlamentswahlen 2028 gehe es im Norden darum, die beiden Sitze zu halten beziehungsweise auszubauen.
Es sind all jene, die uns in ihren Gemeinden vertreten, die den Austausch und den Zusammenhalt innerhalb der Partei basisdemokratisch stärken. Sie tragen dazu bei, dass wir einander inspirieren, uns gegenseitig unterstützen und unser politisches Programm ausarbeiten. Nur gemeinsam sind wir stark.






Auch der Nord-Abgeordnete André Bauler ging auf die soziale Facette der Politik ein, darunter den Kampf gegen Armut. Armut sei keine banale Statistik, sondern eine ganz konkrete Lebenssituation, in der diese Regierung den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gezielt und unbürokratisch helfe. Es sei entscheidend, dass die Politik die Bedürfnisse der Menschen vor Ort aufgreife, so der Vizepräsident der Abgeordnetenkammer. Eine pragmatische Arbeit, wie sie insbesondere in den Gemeinden geleistet werde, in denen DP-Mandatsträger Verantwortung tragen.
Die DP ist tatsächlich die Partei, die da ist, wenn es darauf ankommt, betonte auch der Abgeordnete Marc Hansen: nicht mit Floskeln, sondern mit echter Arbeit. Das zeige sich nun erneut bei der Tripartite, wo man ein Gespür dafür haben müsse, mit den Menschen zu sprechen und mit ihnen zu verhandeln. Etwas, das Xavier Bettel immer mit Bravour gemeistert habe. Ein Talent, das nun wieder gebraucht werde. Genauso wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Die Zusammensetzung des neuen Regionalcomité Norden findet man hier.






Auch Kultur- und Tourismusminister Eric Thill erinnerte an die Verantwortung der Politik, insbesondere in Krisenzeiten. Dabei hob er die Initiative les seng Initiativ Einfach, schnell, erneuerbar von Wirtschafts- und Energieminister Lex Delles hervor, die den Menschen in der Energiekrise konkret unter die Arme greift und ihre Kaufkraft stützt. Es bleibe jederzeit wichtig, weiterhin auf das Luxemburger Modell zu setzen, insbesondere angesichts der Herausforderungen im Iran oder in der Ukraine, auf die Luxemburg keinen direkten Einfluss habe. In solchen Zeiten spiele die Kultur eine sehr wichtige Rolle, da sie den Zusammenhalt unserer gesamten Gesellschaft stärkt. Deshalb auch der erste Aktionsplan Accès à la Culture, der allen Menschen, die dies möchten, den Zugang zur Kultur näherbringt.
Abschließend betonte Carole Hartmann, dass eine starke Sozialpolitik auch eine starke Wirtschaft brauche. Gerade in schwierigeren Zeiten müsse man dafür sorgen, dass die Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibe, um zum Beispiel eine angemessene Wohnungs-, Sozial- oder Bildungspolitik zu finanzieren. Die Parteipräsidentin erinnerte aber auch an die europäische DNA der DP. Luxemburg sei als kleines Land nur stark, wenn auch Europa stark sei. Die Krisen, in denen wir uns derzeit befinden, zeigten uns das noch einmal ganz, ganz deutlich.




