Wir brauchen eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung

Für die Jungdemokraten ist es wichtig, dass einer Zwei-Klassen-Medizin im Gesundheitsbereich entgegengewirkt wird. Deshalb engagieren wir uns seit jeher für eine soziale und gerechte Gesundheitspolitik. Als Jungdemokraten ist es uns wichtig, dass jeder Bürger im Großherzogtum die richtigen Möglichkeiten zur medizinischen Versorgung hat. Um dies zu verwirklichen, ist es wichtig, dass der Zugang der Bürger zu medizinischer Versorgung erweitert wird. Konkret bedeutet dies, dass vorbeugende Maßnahmen gegen medizinische Engpässe ergriffen werden müssen und dass die Distanz zwischen Bürgern und medizinischen Einrichtungen verringert werden muss.

Die Jungdemokraten schlagen drei Punkte vor, die langfristig dafür sorgen sollen, dass sich die medizinische Versorgung an die Lebensrealitäten der Bevölkerung anpasst und in den Alltag integriert werden kann.

An einer Liberalisierung der zu streng regulierten Apotheken führt zunächst kein Weg vorbei. Wir wollen daher, dass die Vorschriften für die Errichtung einer Apotheke weniger streng angewendet werden. Die Zeiten, in denen Konzessionen zum Betrieb einer Apotheke vererbt, vermietet oder verkauft werden konnten, gehören bei uns ebenso der Vergangenheit an wie das derzeitige System des Gesundheitsministeriums, das sporadisch Konzessionen für die Eröffnung neuer Apotheken vergibt.

Wir sind der Meinung, dass jeder ausgebildete Apotheker eine Apotheke dort eröffnen kann, wo er es für richtig hält – zum Beispiel in einem Einkaufszentrum. Dies mit dem Ziel, den Menschen den Zugang zu wichtigen Gesundheitsprodukten zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Liberalisierung der Apotheken den Beruf des Apothekers für junge Menschen attraktiver machen und Menschen, die vom veralteten Konzessionssystem abgeschreckt wurden, motivieren, sich für ein Pharmaziestudium zu begeistern.

Unser zweiter Punkt dreht sich um den Verkauf nicht verschreibungspflichtiger Medikamente. Aus unserer Sicht sollte es möglich sein, rezeptfreie Arzneimittel auch außerhalb von Apotheken zu verkaufen – beispielsweise in Drogerien oder Supermärkten. Ziel ist es, das Gesundheitssystem zu entlasten und den Mitarbeitern in den Apotheken die Möglichkeit zu geben, sich stärker auf die persönliche Beratung von Kunden mit komplexeren medizinischen Problemen zu konzentrieren.

Aus diesem Grund fordern wir in unserem dritten Punkt auch die Aufhebung des Verkaufsverbots für rezeptfreie Arzneimittel durch Automaten. Gerade diese Maschinen fördern unserer Meinung nach die Freiheit der Bürger, über ihre medizinische Versorgung selbst entscheiden zu können und ermöglichen es ihnen, auch außerhalb der Öffnungszeiten der Apotheken auf ihre medizinischen Bedürfnisse einzugehen.

Diese drei Punkte, also die Liberalisierung der Apotheken, der Verkauf rezeptfreier Medikamente in Drogerien oder Supermärkten sowie die Aufhebung des Verkaufsverbots rezeptfreier Medikamente durch Automaten, muss die Regierung für die Bürger zeitnah angehen, um eine verbesserte Gesundheitsversorgung gewährleisten zu können.

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