Wie viele Personen haben ihren Namen bisher geändert?

Im Dezember wurde ein neues Gesetz verabschiedet, das die Änderung des Namens oder Vornamens vereinfachen soll. Wie viele Personen haben diese Gelegenheit bisher genutzt, wie lange dauert der Prozess und waren alle Bewerbungen erfolgreich? Unsere Abgeordnete Carole Hartmann hat beim zuständigen Justizministerium nachgefragt.

« En décembre 2020, la Chambre des Députés a voté la loi sur le changement du nom et des prénoms et portant modification de la loi modifiée du 8 mars 2017 sur la nationalité luxembourgeoise. Il me revient qu’un certain nombre de demandes aurait déjà été introduit.

Dans ce contexte, j’aimerais poser les questions suivantes à Madame la Ministre de la Justice :

  • Combien de demandes de changement de nom ou de prénoms ont été déposées depuis l’entrée en vigueur de la loi du 19 décembre 2020 ?
  • Sur base de quels motifs les différentes demandes ont-elles été déposées ?
  • En moyenne, quelle est la durée d’attente avant que la réception d’une demande soit confirmée au demandeur ? Combien de temps faut-il en moyenne entre le traitement et l’achèvement d’une demande ?
  • Parmi les dossiers reçus, à combien de demandes le Ministère a-t-il pu réserver une suite favorable ? Combien de demandes ont été refusées et pour quelles raisons ? »

Antwort

Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung des Namens und der Vornamen wurden bis zum 3. Juni 2021 306 Anträge gestellt. Hauptgründe für die Anträge sind unter anderem die Anpassung des Namens an die luxemburger Gebräuche, die Umkehrung der Reihenfolge des Vornamens oder der Namensbestandteile, die Streichung eines oder mehrerer Vornamen oder sogar aus Gründen von Mobbing sowie Gründen der persönlichen Bequemlichkeit. Der Antragsteller muss etwa 2 Monate auf die Bestätigung des Eingangs seiner Akte und im Durchschnitt 10 Monate auf die Zustellung der Ministerialverordnung zur Genehmigung oder Ablehnung seines Antrags warten. Bis zum 1. Januar wurden 104 Fälle abgeschlossen, und die Änderung wurde allen Anträgen zugestimmt.

Möchten Sie eine Übersetzung dieser parlamentarischen Anfrage auf Deutsch ?

Teilen:

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email
Share on whatsapp
WhatsApp

Weitere parlamentarische Fragen

Diskriminierung von Homosexuellen bei der Blutspende

Derzeit dürfen schwule Männer 12 Monate lang keinen Sex haben, wenn sie in Luxemburg Blut spenden wollen. In anderen Ländern, wie z.B. im Vereinigten Königreich wird beim Sexualverhalten das Prinzip des individuellen Risikos angewandt, so dass Homosexuelle nicht diskriminiert werden. Die DP-Abgeordneten Carole Hartmann und Gilles Baum wollten von der zuständigen Ministerin wissen, ob die Diskriminierung von Homosexuellen bei der Blutspende hierzulande abgeschafft werde und ob man sich am britischen Vorbild orientieren könne.

weiterlesen...

Wie laufen die Verhandlungen im Hinblick auf die COP26?

In Vorbereitung auf die COP26 Ende dieses Jahres in Glasgow laufen derzeit Verhandlungen auf internationaler Ebene, um ein mögliches Abkommen vorzubereiten. Die DP-Abgeordneten Gusty Graas und Max Hahn wollten mehr über Inhalt und Fortgang dieser Verhandlungen von der zuständigen Ministerin erfahren.

weiterlesen...
Impfung gegen Covid-19

Kombination verschiedener Impfstoffe gegen Covid-19

Eine rezente Studie der Universität des Saarlandes weist darauf hin, dass eine Kombination der Impfstoffe von AstraZeneca und Biontech/Pfizer zu einer höheren Immunisierung führt.
Die DP-Abgeordneten Claude Lamberty und Carole Hartmann haben bei der Gesundheitsministerin unter Anderem nachgefragt, ob eine solche Kombination, nach Bestätigung der Resultate, auch in Luxemburg in Betracht gezogen wird?

weiterlesen...

Der Einsatz von Schallkanonen an der griechisch-türkischen Grenze

Medienberichten zufolge werden an der griechisch-türkischen Grenze Schallkanonen eingesetzt, um die illegale Einwanderung in diesen Gebieten zu stoppen. Generell sollen hier viele neue Technologien genutzt werden, um die Grenzen besser zu schützen und illegale Einwanderung zu verhindern. Wie viel wird hier investiert und wer entscheidet über die Mittel? Was sind die gesundheitlichen Folgen für Flüchtlinge, die mit diesem Material konfrontiert werden? Unser Abgeordneter Gusty Graas hat sich beim zuständigen Ministerium erkundigt.

weiterlesen...