Die Reihe der DP-Bezirkskongresse in diesem Jahr begann am Dienstag, dem 24. März 2026, mit dem Bezirk Zentrum. Vor gut 120 Mitgliedern im Bonneweger Kulturzentrum hob die hauptstädtische Abgeordneten-Bürgermeisterin Lydie Polfer die Bedeutung des stärksten Bezirks der Partei hervor, der sechs der 14 Abgeordneten der Kammerfraktion stellt.
Das kommt nicht von ungefähr, so Lydie Polfer. Wir sind nah bei den Menschen und hören ihnen zu. Die Partei könne jedenfalls zuversichtlich in die Zukunft blicken. Die Grundlage des Erfolgs sei dabei der interne Zusammenhalt.





Auch der Bezirkspräsident Max Stoffel unterstrich die Nähe der DP zu den Bürgerinnen und Bürgern: Wir sind immer bei den Menschen, nicht nur vor den Wahlen. Das Zentrum sei ein lebendiger Bezirk, und das zeige sich entsprechend auch in den Ergebnissen. So ist die DP in neun von 13 Proporzgemeinden im Zentrum mit an der Spitze, ebenso wie in drei von sieben Majorzgemeinden. Ein weiteres gutes Zeichen für die Dynamik seien die sehr zahlreichen Kandidaturen für den Vorstand. Er erinnerte zudem an Colette Flesch und Vronny Krieps und würdigte ihr Engagement.
Die Zusammensetzung des neuen Regionalvorstands Zentrum finden Sie hier.






Die DP bereitet sich bereits jetzt auf die drei großen Wahlen in den Jahren 2028 (Kammer) und 2029 (Gemeinden, Europa) vor, kündigte Parteipräsidentin Carole Hartmann an. Dafür werde die Kommunikation ausgebaut und die Partei erhalte eine neue Corporate Identity.
Mit Blick auf den Aufschwung radikaler Strömungen bei den jüngsten Wahlen in den Nachbarländern unterstrich die Echternacher Abgeordneten-Bürgermeisterin, dass Parteien wie die DP die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ängsten respektieren und einbinden müssten. Für die Probleme unserer Zeit, die immer komplexer würden, gebe es jedoch keine einfachen Lösungen.
Was die aktuellen Diskussionen um den Mindestlohn und die Energiepreise betrifft, betonte Carole Hartmann, dass die DP hinter dem Lohnindex und hinter der regelmäßigen Anpassung des Mindestlohns stehe. Das Sozialmodell dürfe nicht infrage gestellt werden. Um den sozialen Frieden im Land weiterhin zu gewährleisten, müsse man daher die Preissteigerungen bei Gas und Öl und deren Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger sowie auf die Wirtschaft unbedingt im Blick behalten.




