Luxemburg wird seine hohen Investitionen in die Kultur beibehalten. Das ist keine Symbolpolitik, sondern eine klare Entscheidung zugunsten des sozialen Zusammenhalts des Landes, so DP-Ressortminister Eric Thill an diesem Dienstag bei der Vorstellung des nationalen Aktionsplans für den Zugang zur Kultur (Accès à la culture).
Für die Regierung trägt Kultur zur Identität unseres multikulturellen und mehrsprachigen Landes bei; sie erweitert den Horizont und fördert einen kritischen und kreativen Geist. Sie ist somit ein Pfeiler des Zusammenlebens, der die Pluralität und die Demokratie des Landes stärkt und auf Teilhabe, Zugang und Förderung der Kultur gründet.
Kultur festigt einerseits die Identität und das Gemeinschaftsgefühl und trägt andererseits zur Erweiterung des Horizonts sowie zur Entwicklung des kritischen Denkens der Bürgerinnen und Bürger bei.
In erster Linie geht es darum, die Barrieren aus dem Weg zu räumen, die bestimmten Zielgruppen den Zugang bislang erschweren. Die Türen zur Kultur müssen für alle geöffnet werden, unterstrich Eric Thill, sei es auf physischer, sozioökonomischer, geografischer oder symbolischer Ebene.
Der nationale Aktionsplan Accès à la culture umfasst 33 Zielsetzungen und 99 konkrete Maßnahmen, die in sieben Prioritäten gebündelt sind:
- Bürgerbeteiligung, Vielfalt und kulturelle Inklusion
- Sichtbarkeit und Kommunikation des kulturellen Angebots
- Territorial ausgewogene kulturelle Entwicklung und kulturelles Angebot
- Kulturelle Bildung und kulturelle Erziehung
- Kulturvermittlung
- Aufwertung des kulturellen Erbes
- Kulturtourismus
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Mit dem vorliegenden Plan wird darüber hinaus die Rolle der Künstlerinnen und Künstler in Luxemburg gestärkt – durch eine bessere Vernetzung, eine größere Sichtbarkeit und den landesweiten Ausbau der Infrastrukturen.
Der partizipative Aktionsplan soll schrittweise bis 2030 umgesetzt werden und wird von einer Groupe de pilotage begleitet, die Strategie, Koordination und die Begleitung der Umsetzung vor Ort sicherstellt.
Das Budget für die kommenden fünf Jahre beläuft sich auf 13,5 Millionen Euro.
(Foto © MCULT)



