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André Bauler

Die Staatsfinanzen erholen sich

Trotz aller Dellen, Rückschläge, Herausforderungen und Gefahren hat Luxemburg die Krise bisher besser überstanden als erwartet.

Im Jahr 2020 wird das öffentliche Defizit nur halb so groß sein wie ursprünglich befürchtet.

Seit Januar können wir eine positive Entwicklung der öffentlichen Einnahmen und eine Stabilisierung der Ausgaben sehen.

Der positive Trend der ersten beiden Monate dieses Jahres scheint sich weiter fortzusetzen. Der Weg zur Gesundung der öffentlichen Finanzen geht also voran.

Aber noch ist die Krise nicht vorbei, und es gibt noch keinen Grund zum Feiern.

Und doch kann man bei diesem ersten Zwischenstand sagen, dass die Regierung in der Krise die richtigen Entscheidungen getroffen hat und dass die Widerstandsfähigkeit unserer Wirtschaft diesen Härtetest positiv bewältigt hat.

Das Krisenmanagement hat zweifellos dazu beigetragen, dass Luxemburg zu den EU-Länder gehört, die im Jahr 2020 den geringsten wirtschaftlichen Schaden erlitten haben.

Die umsichtige und vorausschauende Finanzpolitik von Finanzminister Pierre Gramegna in den letzten Jahren hat uns eine komfortable finanzielle Ausgangsposition verschafft, die es uns ermöglicht hat, diese unerwartete Krise zu bewältigen.

Luxemburg hatte genug Spielraum, um dieser Herausforderung zu begegnen, und konnte elf Milliarden Euro für Stabilisierungs- und Konjunkturprogramme mobilisieren.

Den Bürgern, Unternehmen und Selbstständigen zu helfen, war das zentrale Ziel der Maßnahmen.

Mit dem Kurzarbeitergeld von mehr als einer Milliarde Euro brutto konnte ein stetiger und ungebremster Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert werden .

Nach einem deutlichen Anstieg im April 2020 ist die Arbeitslosenquote nun wieder auf die Jahresrate vom März letzten Jahres gesunken und liegt damit deutlich unter den für dieses Jahr befürchteten 7,2 Prozent.

Allerdings werden wir erst am Ende des Jahres wissen, wohin die Reise gehen wird.

Aber im Moment geht es bergauf. Die Konjunkturindikatoren geben uns Zuversicht.

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