Pierre Gramegna

Ein ermutigender Start ins Jahr

Am 28. Februar 2021 präsentierte der Finanzminister Pierre Gramegna den Abgeordneten des Finanz- und Haushaltsausschusses und des Ausschusses für die Kontrolle des Haushaltsvollzugs der Abgeordnetenkammer die Situation der öffentlichen Finanzen.

Es wurde festgestellt, dass die Situation der öffentlichen Finanzen im Jahr 2021 etwas beruhigender ist als im letzten Jahr. Die Einnahmen belaufen sich auf insgesamt 3,4 Mrd. Euro, was einer Steigerung von +3,8 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.

Der Anstieg der Einnahmen (+(3,8%) übersteigt der der Ausgaben (+1,6%), so dass das Defizit der öffentlichen Finanzen nach zwei Monaten -117 Millionen Euro beträgt, was niedriger ist als der negative Saldo, der im Februar 2020 beobachtet wurde und -189 Millionen Euro betrug.

Der Finanzminister merkte an, dass diese Beobachtung umso beruhigender ist, als die ersten beiden Monate des Jahres 2020 die einzigen sind, die von der Pandemie verschont blieben und somit die Möglichkeit eines wertvollen Vergleichs bieten. Pierre Gramegna kommentierte: „Der positive Schereneffekt zwischen Einnahmen und Ausgaben ist ein Indikator für die wirtschaftliche Erholung, die langsam aber sicher Gestalt annimmt. Dies wird immer deutlicher, wenn man bedenkt, dass der Rückgang des BIP in Luxemburg nach den jüngsten Statec-Schätzungen auf -1,3 % im Jahr 2020 begrenzt sein wird, was eines der besten Ergebnisse in der Europäischen Union darstellt. Diese ersten ermutigenden Zahlen sollten jedoch nicht die Unsicherheiten über die Entwicklung der Pandemie in den kommenden Monaten überdecken und uns ermutigen, beim Haushaltsvollzug wachsam zu sein.“

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