Die DP-Abgeordneten André Bauler und Carole Hartmann wurden darüber informiert, dass es für einige ältere Menschen an der Nordspitze des Landes, mit einer Einladung zur Covid-19-Impfung, keine freien Termine im Impfzentrum in Ettelbrück mehr gab. Ihnen wurde telefonisch mitgeteilt, dass sie einen Termin in Mondorf vereinbaren müssten. Die Abgeordneten haben bei der Gesundheitsministerin nachgefragt, ob es sich um Einzelfälle handelt und welche Möglichkeiten ältere Menschen in einem solchen Fall haben.

„Eis ass aus ganz seriöser Quell gesot ginn, datt eeler Leit, déi geimpft sollte ginn, an déi am Norde wunnen, eng Invitatioun kruten, sech dann och zu Ettelbréck wollten umellen, mee dunn awer um Telefon gesot kruten, si missten op Mondorf fueren, well zu Ettelbréck keng Zäitplage méi fräi wier. 

Dat féiert natierlech zu gréisseren Transportzäiten an zu eventuelle Méikäschte fir déi betraffe Leit, well den Taxi oder den Adapto am Prinzip nëmme bis op Ettelbréck gratis ass. Hei geet et och ëm Leit déi bal 90 Joer al sinn an net sou laang kënnen oder wëllen an engem Taxi ënnerwee sinn. Dovunner ofgesinn ka jo net jiddereen, och net eeler Leit, op den Adapto zeréckgräifen.

An deem Kader wollte mir der Madamm Gesondheetsministesch folgend Froe stellen:

  • Kann d’Madamm Gesondheetsministesch eis soen, ob et sech do ëm Eenzelfäll bzw. ëm een Iertum handelt? Gëtt awer bëssen drop opgepasst, datt Leit am héijen Alter net riskéiere sou wäit mussen ze fueren, zemol wann se aus der Nordspëtzt kommen?
  • Wann d’Leit en neie Rendez-vous kréien, well se aus Altersgrënn oder/an aus Krankheetsgrënn net sou wäit fuere kënnen, riskéieren se dann net onnéideg laang mussen ze waarden?
  • Géife se awer wëlle mam Taxi an den Impfzentrum op Mondorf oder an d’Stad fueren, well se aus verständliche Grënn einfach net méi laang wëlle waarden, kréie se dann trotzdeem déi ganz Faart bezuelt oder mussen se déi aus hirer eegener Täsch bezuelen?“

Möchten Sie eine Übersetzung dieser parlamentarischen Anfrage auf Deutsch ?

Teilen:

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email
Share on whatsapp
WhatsApp

Weitere parlamentarische Fragen

Frachtschëff Transportschëff

Der Bau des Istanbul-Kanals

Die Pläne für die Schaffung eines neuen Schifffahrtskanals, der das Mittelmeer und das Schwarze Meer verbindet, haben national und international starke Kritik hervorgerufen. Laut einem kürzlich veröffentlichten offenen Brief, der von 104 ehemaligen türkischen Admiralen unterzeichnet wurde, würde der Bau dieses Kanals gegen die Montreux-Konvention verstoßen. Vor diesem Hintergrund hat unser Abgeordneter Gusty Graas eine Reihe von Fragen an die zuständigen Minister gestellt. Er wollte unter anderem wissen, ob diese Konstruktion tatsächlich gegen die Bestimmungen der Montreux-Konvention verstößt und welche internationalen Konsequenzen sich daraus ergeben würden.

weiterlesen...

Wie sieht es mit den Kapazitäten der Abfallentsorgung aus?

Mit dem ständigen Wachstum unserer Population steigt auch die Anzahl an Müll, den die lokalen Autoritäten entsorgen müssen. Die DP-Abgeordneten Carole Hartmann und Gilles Baum haben bei der Ministerin für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung u.a. nachgefragt, ob man bereits planen würde die Kapazitäten der Verbrennungsanlage in Leudelingen und der Mülldeponie Muertendall auszubauen.

weiterlesen...

Operationen an intersexuellen Kindern – zukünftig auch in Luxemburg verboten?

Operationen an intersexuellen Kindern sind keine Seltenheit. Intersexualität wird oft als medizinisches Problem angesehen, das angegangen werden muss. Unabhängig davon, ob diese Kinder gesund sind, werden sie einer Wahl beraubt, die sie zu einem späteren Zeitpunkt selber hätten treffen dürfen. In Deutschland soll nun ein Gesetz diese Praxis verbieten und intersexuelle Kinder in ihrer Selbstbestimmung bestärken. Ein solches Gesetz wird auch hier in Luxemburg in Betracht gezogen. Wo sind wir mit diesem Gesetz dran, und wann wird ein Text vorgelegt? Die Abgeordneten Carole Hartmann und Max Hahn haben sich bei den betroffenen Ministerien erkundigt.

weiterlesen...