„Klibberen“ als immaterielles Kulturerben ?

Das Ratschen « Klibberen » ist eine alte Tradition in Luxemburg. Die Luxemburger Messdiener haben nun eine Initiative gestartet um diese Tradition auf die nationale Liste für das immaterielle Kulturerbe setzen zu lassen. Unser Abgeordneter André Bauler begrüßt die Initiative und hat bei der Kulturministerin nachgefragt ob diese bereit wäre die Messdiener in dieser Sache zu Unterstützen und das « Ratschen » sogar in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.

„D’Klibberen ass eng al Traditioun aus dem Elsass a vu Lëtzebuerg wou d’Kanner vu Gréngen Donneschdeg bis Ouschtersonndeg d’Kiercheklacken ersetzen a Moies, Mëttes an Owes mat hire Klibberen duerch d’Stroosse ginn.

D’Lëtzebuerger Wort schreift haut, datt déi Verantwortlech vun de Lëtzebuerger Massendénger derfir suerge wëllen, datt d’Klibberen op déi national Lëscht vum immaterielle Kulturierwen opgeholl gëtt. Dofir maachen si en Opruff un d’Bevëlkerung fir Dokumentatiounsmaterial ze kréien an hire Froebou op hirem Internetsite auszefëllen. Dës Initiative ass begréissenswäert a soll deementspriechend och ënnerstëtzt ginn.

An deem Kontext wollt ech der Madamm Kulturministesch folgend Froe stellen:

  1. Wéi steet d’Madamm Ministesch zu der Initiative vun de Lëtzebuerger Massendénger?
  2. Wier d’Madamm Ministesch bereet d’Klibberen op déi national Lëscht vum Kulturierwen opzehuelen?Wa jo, ënner wat fir enge Bedéngungen?
  3. Ass d’Madamm Ministesch bereet, de Promoteure vun dëser Initiative mat Rot an Dot zur Säit ze stoen an hinnen Experten, z.B. aus staatleche Verwaltungen, unzeginn, déi si an hirer Aarbecht begleede kënnen?

Möchten Sie eine Übersetzung dieser parlamentarischen Anfrage auf Deutsch ?

Teilen:

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email
Share on whatsapp
WhatsApp

Weitere parlamentarische Fragen

Frachtschëff Transportschëff

Der Bau des Istanbul-Kanals

Die Pläne für die Schaffung eines neuen Schifffahrtskanals, der das Mittelmeer und das Schwarze Meer verbindet, haben national und international starke Kritik hervorgerufen. Laut einem kürzlich veröffentlichten offenen Brief, der von 104 ehemaligen türkischen Admiralen unterzeichnet wurde, würde der Bau dieses Kanals gegen die Montreux-Konvention verstoßen. Vor diesem Hintergrund hat unser Abgeordneter Gusty Graas eine Reihe von Fragen an die zuständigen Minister gestellt. Er wollte unter anderem wissen, ob diese Konstruktion tatsächlich gegen die Bestimmungen der Montreux-Konvention verstößt und welche internationalen Konsequenzen sich daraus ergeben würden.

weiterlesen...

Wie sieht es mit den Kapazitäten der Abfallentsorgung aus?

Mit dem ständigen Wachstum unserer Population steigt auch die Anzahl an Müll, den die lokalen Autoritäten entsorgen müssen. Die DP-Abgeordneten Carole Hartmann und Gilles Baum haben bei der Ministerin für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung u.a. nachgefragt, ob man bereits planen würde die Kapazitäten der Verbrennungsanlage in Leudelingen und der Mülldeponie Muertendall auszubauen.

weiterlesen...

Operationen an intersexuellen Kindern – zukünftig auch in Luxemburg verboten?

Operationen an intersexuellen Kindern sind keine Seltenheit. Intersexualität wird oft als medizinisches Problem angesehen, das angegangen werden muss. Unabhängig davon, ob diese Kinder gesund sind, werden sie einer Wahl beraubt, die sie zu einem späteren Zeitpunkt selber hätten treffen dürfen. In Deutschland soll nun ein Gesetz diese Praxis verbieten und intersexuelle Kinder in ihrer Selbstbestimmung bestärken. Ein solches Gesetz wird auch hier in Luxemburg in Betracht gezogen. Wo sind wir mit diesem Gesetz dran, und wann wird ein Text vorgelegt? Die Abgeordneten Carole Hartmann und Max Hahn haben sich bei den betroffenen Ministerien erkundigt.

weiterlesen...