Helfen diagnostische Schnelltests gegen Antibiotikamangel?

Frankreich erwägt, die Verschreibung von Antibiotika nur dann zu erlauben, wenn vorab ein diagnostischer Schnelltest durchgeführt wird. Damit lässt sich mit Sicherheit feststellen, ob es sich um eine bakterielle oder virale Infektion handelt. Dies könnte einerseits dem Mangel an Antibiotika entgegenwirken und andererseits die Antibiotikaresistenz verringern. Die DP-Abgeordneten Gilles Baum und Gusty Graas haben bei der Gesundheitsministerin nachgefragt, wie viele Antibiotika in den letzten fünf Jahren in Luxemburg verschrieben wurden und ob Ärzte stärker für die Verschreibung diagnostischer Tests sensibilisiert werden sollten.

Frage

« La pénurie de médicaments préoccupe les systèmes de santé à l’échelle mondiale. La France veut désormais lutter contre la pénurie d’antibiotiques. Il serait question de lier l’obtention d’antibiotiques à la réalisation d’un test rapide d’orientation diagnostique (TROD) en pharmacie. Ce test permet de déterminer s’il s’agit d’une infection bactérienne ou virale. Ce n’est qu’après confirmation d’une infection bactérienne que les patients reçoivent les antibiotiques prescrits. L’objectif est d’une part de réduire la pénurie d’antibiotiques et d’autre part de lutter contre la résistance aux antibiotiques.

Dans ce contexte, nous aimerions poser les questions suivantes à Madame la Ministre de la Santé:

  • Combien d’antibiotiques ont été prescrits au Luxembourg au cours des cinq dernières années ?
  • À notre connaissance, des tests rapides d’orientation diagnostique ne sont pas utilisés au Luxembourg en cas de suspicion d’infection bactérienne. Madame la Ministre, envisage-t-elle une telle approche pour le Luxembourg ?
  • Madame la Ministre, est-elle d’avis qu’il faut sensibiliser les médecins à prescrire de tels tests ? »

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