Corinne Cahen

Luxemburg wird besser zugänglich

Wir wollen eine Welt, in der jeder überall Zugang hat – nicht nur physisch, sondern auch zu Informationen. Während der Covid-Pandemie hat die Regierung ihr Möglichstes getan, um alle Bürger zu informieren. Aufklärungsbroschüren wurden in mehrere Sprachen übersetzt und Pressekonferenzen konnten in Gebärdensprache verfolgt werden.

Die DP will eine Welt ohne Barrieren. Wir wollen ein Land, in dem Inklusion gelebt wird und in dem sich Menschen frei bewegen können. Auch in Luxemburg gibt es immer noch ungewollte Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind oder Eltern mit Kinderwagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Viele Gebäude und Straßen sind nicht für alle gleichermaßen zugänglich. Eine Wohnung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu finden, kann zum Beispiel sehr schwierig sein.

Um die Barrierefreiheit für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, hat Familienministerin Corinne Cahen das Barrierefreiheitsgesetz entworfen und eingebracht. In Zukunft sollen alle öffentlichen Gebäude, Straßen und Wohnhäuser nach dem Prinzip ‚Design for All‘ gebaut oder renoviert werden. In Zukunft muss die Lebensrealität eines jeden Menschen berücksichtigt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass die gemeinschaftlich genutzten Räume von Mehrfamilienhäusern barrierefrei sein müssen, dass die Wohnung so gebaut ist, dass etwa die Türklingel schnell so angepasst werden kann, dass ein Licht in der Wohnung angeht, wenn jemand klingelt (zum Beispiel für eine gehörlose Person). Darüber hinaus sollten breitere Türöffnungen beim Bau zur Norm werden, ebenso wie Rampen für Rollstuhlfahrer oder ein Minimum an Umkleidemöglichkeiten in Hotelzimmern, die allen gerecht werden müssen.

Eine bessere Zugänglichkeit ist ein wichtiger und zentraler Aspekt der Eingliederungspolitik der Regierung. Denn jeder hat ein Grundrecht auf Freizügigkeit und Informationsfreiheit.

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