Mehr Renaturierung und ein besseres Warnsystem

Die Überschwemmungen dieses Sommers haben unser Land hart und unerwartet getroffen. Im Vergleich zu den Nachbarländern hatte Luxemburg Glück, dass niemand verletzt wurde. Aber auch hier spielten sich dramatische Szenen ab und das Wasser verursachte enorme Schäden. Zusätzlich zur Pandemie, von der bereits viele Menschen und Unternehmen betroffen sind.

Doch wie schon während der Covid-Krise zeigten die Menschen auch während den Überschwemmungen, was Solidarität bedeutet: Feuerwehrleute, die 24 Stunden am Tag im Einsatz waren, Nachbarn, die sich gegenseitig unterstützten, und Freiwillige aus dem ganzen Land, die bei den Aufräumarbeiten halfen. Die Solidarität in dieser Krisensituation war immens.

Echternach war eine der am stärksten betroffenen Gemeinden. Laut Carole Hartmann, Mitglied der Abgeordnetenkammer und Gemeinderätin von Echternach, wurden viele Menschen vom Ausmaß der Überschwemmungen überrascht oder hatten die Warnungen nicht ernst genommen. Anders hätte der Schaden zumindest teilweise verringert werden können. Deshalb müsse das Warnsystem verbessert werden, damit alle potenziell Betroffenen rechtzeitig informiert werden können.

Auch in Bettemburg war Wasser in zahlreiche Keller gelaufen. Laut Gusty Graas, Schöffe und Abgeordneter, braucht das Wasser wieder mehr Platz, um sich dort auszubreiten, wo es nicht schadet. Gemeinden, in denen Bäche und Flüsse bereits renaturiert wurden, waren weniger von Überschwemmungen betroffen. Gusty Graas hat eine Interpellation (Große Anfrage) in der Abgeordnetenkammer beantragt, damit in diesem Bereich in Zukunft etwas unternommen werden kann.

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