Die Regierung kündigte im vergangenen Sommer ein Pilotprojekt an, um die Rettung von Rehkitzen vor Mähdreschern durch Drohnen zu unterstützen. Die DP-Abgeordneten Max Hahn und Gusty Graas wollten deshalb von den zuständigen Ministern wissen, wie weit dieses Pilotprojekt fortgeschritten ist.

« An hirer Äntwert op eis parlamentaresch Fro n°2377 vum 11. Juni 2020 hunn d’Madamm an den Här Minister folgendes geschriwwen :

« D’Réikitzrettung mat enger thermescher Kamera an enger Dron aus der Loft ass déi sécherst Method fir Réikitz virun der Méihmaschinn ze retten. Déi nei Technologien kënnen hei sécherlech ee Beitrag fir méi Sécherheet leeschten. Oft ugewannte Methoden, wéi zum Beispill verdreiwe mat Duftstoffer oder Mënscheketten si méi zäitopwänneg an net sou erfollegräich. Et gëtt driwwer nogeduecht ee Pilotprojet ze starten. »

An deem Kader wollte mir der Madamm Ministesch fir Ëmwelt, Klima an nohalteg Entwécklung an dem Här Minister fir Landwirtschaft, Wäibau a ländlech Entwécklung folgend Froe stellen:

– Wäert de genannte Pilotprojet dëse Fréijoer lancéiert ginn ?

– Wann net, wat wieren d’Grënn dofir ? Wéini soll de Projet gestart ginn ?

– Kënnen d’Madamm an den Här Minister weider Detailer zum Projet ginn ? »

Antwort

Das genannte Pilotprojekt wird dieses Frühjahr noch nicht gestartet. Ein Lastenheft für dieses Projekt wird aber zurzeit mit „Natur an Ëmwelt asbl.“ entwickelt. Das Projekt zielt darauf ab, verschiedene Techniken und Methoden zu vergleichen. Dazu gehören einfach und kostengünstig umsetzbare Maßnahmen wie das Mähen von innen nach außen, bis hin zum Einsatz von Drohnen oder Detektoren an den Landmaschinen. Weiterhin soll sich das Projekt nicht auf Rehkitze beschränken, sondern auch andere Tiere wie z.B. Kaninchen oder Bodenbrüter sollten davon profitieren. Dabei schauen wir auch auf die Erfahrungen und Erfahrungen unserer Nachbarländer. Schließlich könnte eventuell im Frühjahr 2022 ein Pilotprojekt gestartet werden.

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