De 7. Juni
3mol Jo!
Zum
Wahlrecht ab 16
Die Jugend hat ein Recht auf Mitbestimmung!
Die politischen Themen Luxemburgs betreffen immer öfters die jungen Menschen unserer Gesellschaft. Und alle politischen Entscheidungen, die wir heute treffen, beeinflussen in hohem Maße deren Zukunft. Die Jugend ist allerdings gerade das Fundament, auf das Luxemburg baut. Deshalb ist es wichtig, die Erwachsenen von morgen in den Entscheidungsprozess mit einzubinden.
Das Interesse für Politik beginnt nicht erst mit 18.
Bei einem Wahlrecht ab 16 Jahren wären Jugendliche nach wie vor von der Wahlpflicht entbunden und könnten auch nicht selbst als Kandidat antreten. Nur wer möchte, darf auch wählen. Sachkenntnis und politisches Interesse sind übrigens keineswegs eine Frage des Alters! Gute Erfahrungen in Deutschland und Österreich haben gezeigt, dass das Wahlrecht ab 16 das politische Interesse der Jugend gesteigert hat. Gekoppelt an eine bessere politische Bildung in unseren Schulen wird das fakultative Wahlrecht ab 16 der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen.
Zum
Einwohnerwahlrecht
Luxemburg braucht ein Einwohnerwahlrecht!
44% unserer Bevölkerung besitzt aktuell keinen luxemburgischen Pass. Damit ist fast die Hälfte der Einwohner Luxemburgs von Nationalwahlen ausgeschlossen, obwohl sie erheblich zum gesellschaftlichen Leben und Wohlstand unseres Landes beiträgt. Demokratie lebt von der größtmöglichen politischen Beteiligung.
Doppelte Nationalität reicht nicht aus.
Viele Länder untersagen ihren Staatsangehörigen die doppelte Nationalität. Mit dem Erlangen des luxemburgischen Passes sind sie gezwungen, ihre ursprüngliche Nationalität aufzugeben, obwohl sie sich mit ihrem Geburtsland weiterhin verbunden fühlen. Viele ausländische Mitbürger sind gut in die hiesige Gesellschaft integriert – und dass auch ohne luxemburgischen Pass. Das Erlangen der luxemburgischen Nationalität bleibt jedoch auch weiterhin ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Integration ausländischer Einwohner.
Das Einwohnerwahlrecht hat seine Regeln.
Nicht-Luxemburger müssen seit mindestens 10 Jahren in Luxemburg wohnen und bereits an Gemeindeoder Europawahlen teilgenommen haben, um an Nationalwahlen teilnehmen zu dürfen. Es handelt sich um ein aktives Wahlrecht, so dass man als Nicht-Luxemburger nicht gewählt oder Mitglied der Regierung werden kann. Zudem wird das Wahlrecht nur gewährt, wenn man sich vorher in die Wahlliste eingetragen hat.
Zur Begrenzung
der Ministermandate
Minister ist ein Amt auf Zeit.
Eine Demokratie lebt vom politischen Wandel und neuen Ideen. Deshalb sollte die Zeit, die eine Person Mitglied einer Regierung sein darf, auf maximal 10 Jahre – auf zwei volle Legislaturperioden ohne Unterbrechung begrenzt sein.

Neue Gesichter sorgen für neue Ideen und einen lebendigen Austausch. Zudem verhindert eine Amtszeitbegrenzung eine zu starke Machtbündelung. Länder wie die USA und Frankreich zeigen seit Jahren, dass Mandatsbegrenzungen der Demokratie keineswegs schaden, sondern neue politische Impulse fördern. Ein regelmäßiger Personalwechsel in der Regierung stärkt unsere repräsentative Demokratie, ohne dabei auf die wertvolle Erfahrung vorheriger Minister zu verzichten.
INFORMATIONSABENDE
MIT XAVIER BETTEL
Montag, 01.06.2015 @ 19:30
Diekirch - Festsall des "Kolléisch"
Dienstag, 02.06.2015 @ 19:30
Junglinster - Kulturzentrum am Duerf
Mittwoch, 03.06.2015 @ 19:30
Bascharage - "Hall75"
AUCH ICH BIN DAFÜR
De Xavier seet de 7. Juni dräimol JO!
De Xavier seet de 7. Juni dräimol JO!
De Jacques seet JO zur Limi
téirung vun de Ministermandater!
De Lex seet JO zum Wahlrecht ab 16!
D'Joëlle seet JO zum Awunnerwahlrecht!
D'Jana seet JO zum Wahlrecht ab 16 a zum Awunnerwahlrecht!