Carole Hartmann

Den Schwächsten unter die Arme greifen

Die Corona-Pandemie mit ihren mehr oder weniger schweren Lockdowns hat unsere Wirtschaft ausgebremst und die Aufnahme ihrer Aktivitäten erschwert. Die Regierung hat daher eine Reihe von finanziellen Hilfsmitteln und Maßnahmen beschlossen, um der wirtschaftlichen Unsicherheit entgegenzuwirken und Arbeitsplätze zu sichern.

So gab der Staat alleine von März 2020 bis Februar 2021 935 Millionen Euro für die Kurzarbeit aus. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Neistart Lëtzebuerg viele Direkthilfen an die Unternehmen gezahlt. Die Teuerungszulage wurde verdoppelt und der Urlaub zur Familienunterstützung eingeführt – um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Erhöhung des Mindestlohns um 2,8% greift auch den Schwächsten unserer Gesellschaft unter die Arme. Diese Erhöhung wird alle zwei Jahre durch eine Analyse der Lohnentwicklung erwogen. Die Anpassung ist kein formelles Recht, sondern wurde bisher alle zwei Jahre durchgeführt. Auch während der Stahl- und Finanzkrisen. Das soll jetzt nicht anders sein.

Insbesondere der Horesca-Bereich und der Handel dürfen durch die Anpassung des Mindestlohns nicht unnötig belastet werden. Daher wurde eine einmalige Prämie von 500 Euro pro Mitarbeiter als Vergütung eingeführt. Dies war für die DP besonders wichtig, um die Unternehmen während der Krise nicht zusätzlich zu belasten.

Teilen:

Facebook
Twitter
LinkedIn
Email
WhatsApp

Weitere News

Rechte schwangerer Selbständiger stärken

Schwangere Arbeitnehmerinnen können vor dem Mutterschaftsurlaub eine bezahlte berufliche Freistellung beantragen, wenn sie z.B. aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig sind. Selbständige haben diese Möglichkeit nicht, was sich negativ auf die Neuberechnung ihrer Vergütung für den Mutterschaftsurlaub auswirken kann.
Die DP-Abgeordneten Carole Hartmann und Mandy Minella wollten von den zuständigen Ministern wissen, ob eine vergütete Freistellung oder ein gleichwertiger Mechanismus für schwangere Selbstständige eingeführt wird.

weiterlesen...