André Bauler

Die Luxemburger Kreativwirtschaft weiter fördern

Die neuen Technologien versprechen interessante neue Möglichkeiten für die Luxemburger Kreativwirtschaft, aber der Mangel an bezahlbaren Infrastrukturen stellt die Unternehmer vor eine große Herausforderung.

In diesem Kontext hat der DP-Abgeordnete André Bauler eine erweiterte Frage an den Mittelstandsminister über die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Luxemburger Kreativwirtschaft gestellt, die am 16. März in einer öffentlichen Sitzung diskutiert wurde.

„Im Koalitionsvertrag haben wir uns für eine Stärkung der Luxemburger Gründerkultur eingesetzt. Auch in Zukunft muss die Regierung weiterhin in die Kapazitäten der Kreativwirtschaft investieren und besonders die jungen Unternehmer und Start-Ups unterstützen“, so André Bauler.

In seiner ersten Frage hat der Abgeordnete sich darüber erkundigt, wie viele Arbeitsplätze in den letzten 3 Jahren in dem Sektor geschaffen wurden. Dann wollte er wissen in welchen Gemeinden noch Potenzial bestehen würde, um neue Standorte und Ateliers für die Arbeiter und Firmen der Kreativwirtschaft zu schaffen. Die Konsequenzen der Pandemie und die Zukunftsaussichten waren weitere wichtige Themen, die der Abgeordnete angesprochen hat.

Fakt ist, dass dieser Wirtschaftszweig ein enormes Wachstumspotenzial aufzeigt, welches man weiter unterstützen muss, was auch eine Priorität des Mittelstandsministeriums ist. (Lex Delles)

Die Kreativwirtschaft zählt im Moment rund 2.200 Unternehmen und 13.000 Arbeitsplätze, so Minister Lex Delles in seiner Antwort.

Mit der Gründung des „Luxembourg Creative Industries Cluster“ im Januar 2017 wurde der erste Stein gelegt um die Akteure der Kreativwirtschaft miteinander zu vernetzen, ihre Zusammenarbeit zu fördern und die Visibilität des gesamten Sektors zu stärken.

Dem Minister zufolge können die sogenannten creative Hubseine Lösung für die Infrastruktur-Problematik liefern. Das Differdinger „Hub 1535°“ wäre im Moment zwar das einzige staatlich-geförderte Projekt dieser Art, aber es gäbe noch eine Reihe an Privatanbietern, die ähnliche „Open Space“-Konzepte anbieten.

Was die Konsequenzen der Pandemie betrifft, hätten besonders die Branchen des „Event“ und der „darstellenden Kunst“ stark gelitten. Die Unternehmen des digitalen Bereiches dagegen seien besser durch die Krise gekommen.

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