Claude Lamberty

Jugendlichen während der Pandemie die nötigen Perspektiven geben

Das Covid-19-Virus hat uns gezeigt, dass et besonders für die jungen Leute schwierig ist, mit Themen wie Angst, Krankheit und Tot konfrontiert zu werden. Da kann es schon mal vorkommen, dass manche Jugendliche emotionaler und teils auch aggressiver reagieren.

In diesem Kontext hat der DP-Abgeordnete Claude Lamberty eine erweiterte Frage über die Verhaltensauffälligkeiten der Jugendlichen an den Bildungsminister gestellt, die in der ersten März-Woche in der Abgeordnetenkammer diskutiert wurde.

Claude Lamberty wollte zuerst wissen, wie sich die sanitäre Krise auf die mentale Gesundheit der Kinder und Jugendlichen ausgewirkt hat. Zweitens, hat er das wichtige Thema der Prävention in Sachen Jugendgewalt aufgegriffen und nachgefragt, welche sozialpädagogische Maßnahmen oder Programme existieren, um die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen auszubremsen. Danach hat der Abgeordnete spezifisch die Entwicklung der Jugendgewalt in den Schulen und die Rolle der Psychologen und Erzieher in diesem Kontext thematisiert.

In seiner Rede hat Claude Lamberty erneut hervorgehoben, wie wichtig der schulische Rahmen für die mentale Gesundheit der jungen Leute ist. „Die Entscheidung, dass die Schulen – sofern die sanitäre Lage es ermöglicht– so lange wie möglich offenbleiben sollen, ist eine Entscheidung, die ich zu 100% teile.“

Die Motivation, die schulische Leistung und besonders die Freude am Leben ist unter den Jugendlichen deutlich gesunken. (Claude Meisch)

In seiner Antwort hat Bildungsminister Claude Meisch bestätigt, dass die Anzahl der Jugendlichen mit a-typischem Verhalten stark gestiegen ist. Das CEPAS hätte auch deutlich mehr Aufträge seit Beginn der Pandemie – sei dies um bei Problemen in der Schule einzugreifen, oder um die Lehrer über die Verhaltensauffälligkeiten der Schüler zu sensibilisieren.

Vor 3 Jahren hätte man außerdem das Centre pour le développement socio-émotionnel geschaffen, das sich spezifisch auf das Wohlbefinden der Schüler konzentriert. Was den Aspekt der Prävention betrifft, hat der Minister erneut betont, wie wichtig der sportliche, kreative und kulturelle Ausgleich für die Kinder und Jugendlichen ist. Deshalb müsste man gerade jetzt die außerschulischen Aktivitäten unter Beachtung der sanitären Regeln beibehalten.

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